Goldstaub - Die Gewinnerinnen

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Goldstaub - Die Gewinnerinnen

Beitragvon forumAdmin » Do 7. Feb 2013, 10:23

Ich stelle hier den Text von der Website der Autorinnenvereinigung ein. Herzlichen Dank an die fleißige Jury und an Jana Jürß für die Bereitstellung.


Die Autorinnenvereinigung schrieb auch 2012 wieder den Goldstaubwettbewerb aus.

Gesucht wurden lyrische Texte zum Thema:


„Jenseits der Bilder – diesseits der Worte”


Um den Goldstaub 2012 gab es über 200 Einsendungen. Diese kamen in ausgewogener Mischung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Autorinnen aller Altersgruppen bewarben sich mit ihren Gedichten.

Die Jury, bestehend aus Elisabeth Roters-Ullrich, Ulrike Anna Bleier, Petra Ganglbauer und Maria-Jolanda Boselli, nominierte für die Endausscheidung:


Angela Flam mit thronesmunken

Helga Rodrian mit und sag` es

Sophie Reyer mit und in irgendeinem hotel sein

Rieke Höller mit herbstzeitlos

Nicola Ninnemann mit Postmoderne Endzeitstimmung

Magdalena Ecker mit Silberstreif

Juliane Hanka mit Such Great Heights

Joanna Lisiak mit Eingeständnis

Joan Weng mit Partir, c´est mourir…

Gerda Samonig mit Die Architektin der Regenbilder





Der Goldstaub 2012 wird vergeben an:

Joan Weng mit Partir, c´est mourir…

Joan Weng (*1984), studierte Germanistik, Geschichte und Judaistik in Stuttgart und Tübingen und promoviert seit 2009 in Germanistik. Neben Nominierungen und Platzierungen gewann sie den Wiener Werkstattpreis sowie den Hattinger – Literaturförderpreis (2010). Sie ist Mitglied der Gedok und der 42er Autoren.
Zuletzt war sie Gastautorin des Kölner Literatur Ateliers


Der zweite Platz geht an:

Angela Flam mit thronesmunken

Angela Flam, geb. 1968 in Wels, Tanzpädagogin für künstlerischen Ausdruckstanz und Bewegungsanalyse, Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften (kursiv, Facetten, die Rampe, Literarisches Österreich), 2009 Debut "Schwarze Kanister" im Verlag der Provinz, 2011 Marianne-von-Willemer-Preis der Stadt Linz, 2012 „seismo½graphie – Ein Reigen“ im Verlag der Provinz


Der dritte Platz geht an:

Gerda Samonig mit Die Architektin der Regenbilder

Gerda Samonig, geboren in Villach (Österreich)
Studium der Germanistik/Romanistik;

Tätigkeiten: Übersetzerin,PR-Chefin am Stadttheater Klagenfurt (bis 2000), Freie Dramaturgin (Studiobühne Villach, Spektrum-Festival, Millenniumsfest/Villach, Universität für Musik und darstellende Kunst/Wien, Stadttheater Bern, Kvarner Festival (Kroatien)
Veröffentlichungen:
Festschrift „10 Jahre Studiobühne Villach“
Pleamle Magazin
Frankfurter Bibliothek. „Jahrbuch für das Neue Gedicht“


Ehrung der Jury für:
Gib mir die Hand - von Gisela Gebhard, geb.1922 in Frankfurt/Main

Jenseits von Raum und Zeit
werde ich leben
in einer besseren Welt,
da wo die Sterne sich wieder erhellen
nach ihrem Untergang.
Mütterlich sein ohne den Zwang
zu gebären, nur weil
ein Gott es gewünscht.
Schöpferisch aus der eigenen Seele
und dennoch in Liebe vereint
leben in Frieden ohne ein Paradies.
Neugierig sein und wissen um die
Unendlichkeit unseres Raumes
jenseits der Zeit.
Kein Bild von Göttern!
Kein Bild von uns selbst!
Wir sind ein Windhauch im All
und dennoch ein Körper,
der sich vor Sehnsucht verzehrt,
Liebe suchend, wo fern
unsere Sterne stehen,
die sich in der Größe des Raumes
immer weiter entfernen.
Unendlichkeit breitet sich aus
im Leuchten und Wissen,
dass wir selber unendlich sind,
wenn wir dran glauben
jenseits von Raum und Zeit.
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